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ÖGB-Europabüro

EU-Mitgliedsländer einigen sich auf technische Standards für Corona-Apps

Kontaktverfolgung per App soll in ganz Europa funktionieren


Die EU-Mitgliedsstaaten einigten sich heute auf verschieden technische Standards der sich schon im Umlauf befindenden Corona Warn Apps. Künftig sollen so Informationen untereinander ausgetauscht werden können und die Kontaktverfolgung von Infizierten über Ländergrenzen hinweg soll ermöglicht werden. Zeitgleich startet heute auch in Deutschland die Corona-App, die seit Wochen in den Medien angekündigt wird. Bislang arbeitete jedoch jedes Mitgliedsland mehr oder weniger alleine an seiner nachverfolgungs-App. Das soll sich jetzt ändern.

Sommersaison in Europa sicher gestalten

Mit anstehender Reisesaison zum Sommer, will die EU-Kommission „dafür sorgen, dass die Europäerinnen und Europäer die App aus ihrem eigenen Land nutzen können, unabhängig davon, wo in der EU sie unterwegs sind. Apps zur Kontaktnachverfolgung können nützlich sein, um die Coronavirus-Ausbreitung einzudämmen, insbesondere, wenn sie Teil der nationalen Strategien zur Aufhebung von Kontakt- und Reisebeschränkungen sind,“ so der Binnenmarktkommissar Thierry Breton.

Frankreich und Ungarn sind nicht mit dabei

Mit dabei sind alle Länder deren Nachverfolgungs-App auf eine dezentrale Speicherung der Daten setzt, dazu gehört u.a. auch Österreich. Die französische und die ungarische App sind nicht dabei, weil sie die gesammelten Daten zentral auf einem Server speichern und nicht dezentral auf den Mobiltelefonen. Der Austausch der Näherungsdaten zwischen den Apps erfolgt verschlüsselt, sodass eine Identifizierung von Einzelpersonen nicht möglich ist und im Einklang mit den strengen EU-Datenschutzleitlinien für Apps steht. Geolokalisierungsdaten werden gar nicht verwendet.

Nächste Schritte

Die Mitgliedstaaten werden die Apps für den Informationsaustausch zwischen nationalen dezentralen Apps aktualisieren können, sobald sie technisch einsatzbereit sind. Die Kommission unterstützt weiterhin die Bemühungen der Mitgliedstaaten, die Interoperabilität auch auf Nachverfolgungs-Apps auszuweiten, die sich auf eine zentrale Architektur stützen.
 

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