ÖGB-Europabüro

EU-Kommission startet Erhebung zur Handelspolitik

Konsultation auch bezüglich Nachhaltigkeit und Unternehmerverantwortung


Die EU-Kommission hat heute eine Initiative zur Evaluierung ihrer Handelspolitik gestartet. Wesentlicher Bestandteil ist eine öffentliche Konsultation. Die Kommission sucht einen breiten Konsens, um effektiv auf die neuen Herausforderungen der Handelspolitik reagieren zu können.

Laut dem zuständigen Vizepräsidenten Valdis Dombrovskis soll die Handelspolitik eine wichtige Rolle im EU-Wiederaufbauplan spielen.

Ende des Jahres sollen die Ergebnisse präsentiert werden. Stakeholder können bis 15. September ihre Stellungnahme einbringen. Für Sozialpartner und Zivilgesellschaftsorganisationen gibt es außerdem die Möglichkeit, sich beim „Civil Society Dialogue“ am 13. Juli mit den verantwortlichen Kommissionsbeamten auszutauschen.

Am Konsultations-Fragebogen lässt sich erkennen, dass die Kommission aktuell Bereitschaft zeigt, sozialpolitische Anliegen mit Handelspolitik zu verbinden.
So wird gefragt, wie Handel dazu beitragen kann, „eine nachhaltigere und fairere Wirtschaftspolitik“ zu etablieren. Darüber hinaus geht es um die Umsetzung der UNO-Nachhaltigkeitsziele und Unternehmerverantwortung in globalen Lieferketten.

 

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