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ÖGB-Europabüro

Neue Gebäude ohne Energieverbrauch zum Heizen, Kühlen und für Warmwasser?

Europäisches Parlament legt neue Ziele für die Energieeffizienz von Gebäuden fest

 

 
Im Rahmen des Pakets „Saubere Energie für alle Europäer“ geht nun der erste von insgesamt acht Gesetzesvorschlägen offiziell in die letzte Runde. Die EU-Abgeordneten stimmten nun auch formell, auf Basis einer bereits bestehenden Einigung mit dem Rat, über die Überarbeitung der Vorschriften der EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie ab.
 
75% aller Gebäude in der EU sind derzeit nicht energieeffizient - Das wird sich ändern
Ab dem 1. Jänner 2021 sollen alle neuen Gebäude in der EU nahezu keine oder nur sehr wenig Energie zum Heizen, Kühlen und für Warmwasser verbrauchen. Dadurch sollen nicht nur die Treibhausgasemissionen verringert werden, sondern auch die Heizkosten. Eugen Freund, energiepolitischer Sprecher der SPÖ-EU-Abgeordneten betont, dass Energie ineffiziente Gebäude Unsummen an Heizkosten verschlingen und „gleichzeitig hat jeder Vierte zu wenig Geld, um ausreichend zu heizen“. 
 
Die wichtigsten Änderungen der EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie im Überblick:
  1. Durch den Einsatz intelligenter Technologien soll der Energieverbrauch gesenkt werden.
  2. Die EU-Mitgliedstaaten sollen nationale Langzeitstrategien ausarbeiten, um die Renovierung von Gebäuden zu unterstützen.
  3. Gebäude in der EU sollen bis 2050 kaum noch Energie verbrauchen.
  4. Aufladestationen für Elektroautos sollen auf den Parkplätzen neuer Gebäude geschaffen werden.
Hintergrund: Das Paket „Saubere Energie für alle Europäer“
 
Die Europäische Kommission hat am 30. November 2016 das Paket „Saubere Energie für alle Europäer“ vorgelegt. Es beinhaltet insgesamt acht Gesetzesvorschläge. Einer davon ist die Weiterentwicklung der Gebäudeeffizienzrichtlinie. Die wichtigsten Prioritäten des Pakets sind die Energieeffizienz zu steigern, den Anteil an erneuerbarer Energie zu erhöhen und die Rechte der VerbraucherInnen zu stärken, damit diese in Zukunft auch selbst Strom erzeugen und verkaufen können. Mit dem Paket möchte die EU Kommission garantieren, dass auf EU-Ebene die internationalen Verpflichtungen laut Pariser Klimaabkommen (COP 21) erfüllt werden, unter anderem die Erderwärmung auf maximal 2 Grad gegenüber den vorindustriellen Werten zu begrenzen.

 

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