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ÖGB-Europabüro
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Gewerkschaftsföderationen erstellen praktische Empfehlungen für EBR

Welche Maßnahmen sind im Betrieb zu treffen?


Die europäischen Gewerkschaftsföderationen haben gemeinsame praktische Empfehlungen für Euro-BetriebsrätInnen (EBR) für den Umgang mit der Corona-Krise. Wichtig ist, dass ArbeitnehmerInnen relevante Entscheidungen auch weiterhin auf Basis des sozialen Dialogs getroffen und EBR nicht übergangen werden. Nur so ist sichergestellt, dass an jedem Unternehmensstandort die wirksamsten Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit und zur Sicherung der Arbeitsplätze ergriffen werden.

Um dies zu garantieren wurde ein Katalog mit klaren Handlungsanweisungen und Best-Practice-Beispielen erstellt. 

Die EBR werden angehalten folgende Maßnahmen zu fordern bzw. selbst zu treffen:

  • Verschiebungen der ordentlichen Sitzungen und Verhandlungen
  • Einberufung außerordentlicher Sitzungen zum Umgang mit COVID-19
  • Regelmäßige, schriftliche Information durch die Geschäftsführung über getroffene Gesundheitsmaßnahmen im Betrieb
  • Austausch zwischen EBR über die Situation in den unterschiedlichen Ländern
  • Aufforderung der Geschäftsführung, Krisenmaßnahmen auf Basis des sozialen Dialogs zu treffen
  • Persönlicher Austausch mit der Geschäftsleitung sobald die Krisensituation beendet ist
  • Kontakt mit der zuständigen europäischen Gewerkschaftsföderation aufnehmen

IndustriAll-Generalsekretär: EBR spielen Schlüsselrolle im AN-Schutz

Luc Triangle, Generalsekretär der Industriearbeiterföderation „IndustriAll verkündete: „Wir alle spielen in dieser Krisensituation eine Rolle. Der Dialog zwischen den Sozialpartnern muss den Weg für außergewöhnliche Lösungen zum Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmer, zur Sicherung der Arbeitsplätze und zur Unterstützung des Einkommens der Arbeitnehmer ebnen. “ 

„Dieser Dialog muss auf allen Ebenen stattfinden: mit EU-Institutionen, mit Regierungen, aber auch durch KV-Verhandlungen auf Sektorebene und im Dialog innerhalb von Unternehmen. In multinationalen Unternehmen müssen wir sicherstellen, dass koordinierte Ansätze gewählt werden, damit alle ArbeitnehmerInnen unabhängig von der Art ihres Arbeitsvertrags, des Standorts oder Landes, in dem sie arbeiten, gleichbehandelt werden. Europäische Betriebsräte spielen hier eine Schlüsselrolle! “
 

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