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ÖGB-Europabüro

Gemeinsame Veranstaltung des ÖGB Europabüros, AK Europa und S&D Abgeordneten Günther Sidl

Auch neue Gentechnik muss für KonsumentInnen klar erkennbar bleiben, kein Aufweichen von bestehenden Regelungen bei Gentechnik.

Bei einem gemeinsamen Webinar der Europavertretung der AK und des ÖGB mit S&D-EU-Abgeordneten Günther Sidl ging es gestern Nachmittag um die sogenannten neuen Gentechniken.

Andreas Heissenberger vom österreichischen Bundesministerium für Umwelt und Klimaschutz stellte die Studie „New Genetic Engineering“ vor. Diese soll einen politischen Diskurs über neue Gentechniken starten.

Einer möglichen Aufweichung von bestehenden Regelungen erteil MEP Sidl eine klare Absage.

"In der EU müssen alle Formen von Gentechnik streng geprüft werden und für KonsumentInnen klar erkennbar bleiben. Ausnahmen bei der Risikoabschätzung von neuen Gentechnikverfahren, wie sich das die Gentechnik-Lobby wünscht, darf es bei uns nicht geben", so Günther Sidl, Mitglied im Umweltausschuss und Gentechnik-Chefverhandler der sozialdemokratischen Fraktion im EU-Parlament.

Die Mehrheit der EuropäerInnen lehnt den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelproduktion strikt ab. Die Menschen erwarten sich von der EU zu Recht, ein hohes Maß an Sicherheit bei Lebensmitteln und strenge Kennzeichnungen. Das gilt auch für alle Formen der Gentechnik und diesem Wunsch sollte auch endlich die EU-Kommission nachkommen. Risiken müssen frühzeitig erkannt werden und nicht erst, wenn Lebensmittel bereits im Supermarkt erhältlich sind. „Deshalb habe ich heute neuerlich strenge Regeln und klare Kennzeichnungen für jegliche gentechnisch veränderten Produkte gefordert", betonte Sidl.

Iris Strutzmann von der Arbeiterkammer betonte die Wichtigkeit der Namensgebung und Kennzeichnung solcher Produkte. „Die IndustrievertreterInnen drängen nicht ohne Grund darauf Gentechnik aus der Bezeichnung fallen zu lassen da dieser negativ behaftet ist.“

Irene Sacristan Sanchez, von der europäische Kommission (DG Sante) tritt für eine stärke Bewusstseinsbildung unserer Gesellschaft ein, um selbst zu erkennen welche Produkte frei von Gentechniken sind. Eine Studie der Kommission zu neuen Gentechniken soll Ende April präsentiert werden.

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