Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in den Nutzungsbedingungen. Nutzungsbedingungen
ÖGB-Europabüro

Europäische Kommission stellt Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter vor

Ausbau der Kinderbetreuung immer noch größte Herausforderung in Österreich


Die Europäische Kommission hat heute ihre Strategie für die Gleichstellung von Frauen und Männern in Europa vorgestellt, In der Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter 2020-2025 legt sie zentrale Maßnahmen für die nächsten fünf Jahre fest und verpflichtet sich, zu gewährleisten, dass die Kommission die Gleichstellungsperspektive in alle Politikbereiche der EU einbeziehen wird.

„Kinderbetreuungseinrichtungen mit Öffnungszeiten, die eine Vollzeitbeschäftigung ermöglichen, sind vor allem in ländlichen Gebieten noch immer Mangelware. Dabei ist eine ganzjährige, qualitätsvolle Kinderbetreuung einer der wesentlichen Schlüssel für die Chancengleichheit am Arbeitsplatz“, betont Korinna Schumann, ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende. Anlässlich des Internationalen Frauentags fordern die ÖGB-Frauen einen Rechtsanspruch auf einen beitragsfreien Kinderbetreuungsplatz für jedes Kind ab dem 1. Lebensjahr.  

Geschlechtsbedingte Unterschiede variieren stark in den Ländern und Sektoren

Die Kommission stellt fest, dass bisher kein EU-Mitgliedstaat die vollständige Gleichstellung von Frauen und Männern erreicht hat. Fortschritte werden nur sehr langsam erzielt, wobei die geschlechtsbedingten Unterschiede in den Bereichen Beschäftigung, Bezahlung, Pflege und Renten fortbestehen.

Umsetzung der Strategie

Die Umsetzung dieser Strategie wird einem zweigleisigen Ansatz aus

  • zentralen Maßnahmen zur Verwirklichung der Gleichstellung der Geschlechter und
  • einer stärkeren Einbeziehung der Geschlechterperspektive in alle Politikbereiche und wichtigen Initiativen der EU folgen.

1. Zentrale Maßnahmen im Zeitraum 2020 bis 2025

Mit den in der Strategie dargelegten Maßnahmen sollen einige der größten Probleme und Herausforderungen bei der Verwirklichung der Gleichstellung bewältigt werden: die Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt und Geschlechterstereotypen; die Förderung der wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen und die Gewährleistung der gleichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt, einschließlich des gleichen Entgelts; die Möglichkeit für Frauen und Männer, umfassend an Wirtschaft und Politik teilzuhaben und Führungspositionen einzunehmen.

2. Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming, d.h. die Berücksichtigung der Geschlechterperspektive in allen Politikbereichen und Prozessen der EU, ist für das Erreichen des Ziels der Gleichstellung von Frauen und Männern von wesentlicher Bedeutung. Die Berücksichtigung der Geschlechterperspektive in allen Politikbereichen und Prozessen der EU ist für das Erreichen des Ziels der Gleichstellung von Frauen und Männern von wesentlicher Bedeutung.

Wie geht es weiter?

Um das Problem der ungleichen Bezahlung zu beheben, leitete die Kommission am 05. März eine öffentliche Konsultation zur Entgelttransparenz ein und wird bis Ende 2020 verbindliche Maßnahmen vorlegen.

 

Newsletterauswahl

ÖGB-EU Newsletter

Geschlecht
Geschlecht:
Name

Mit dem Absenden dieses Formulars stimme ich der Verarbeitung meiner eingegebenen personenbezogenen Daten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.

ArbeitnehmerInnenrechte
EGB
EGB als wichtiger europäischer Partner
EWSA
Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss

Artikel weiterempfehlen



© COPYRIGHT 2017 ÖGB, IMPRESSUM UND DATENSCHUTZ