Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in den Nutzungsbedingungen. Nutzungsbedingungen
ÖGB-Europabüro

Arm und arbeitslos? Europäische Antworten notwendig!

WoPermanent Representation of Austria to the EU - Avenue de Cortenbergh 30 - 1040 Brussels
Perspektiven für europäische Mindeststandards in der Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung

Das Verbindungsbüro des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB Brüssel), das Brüsseler Büro des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB Europabüro) und das Brüsseler Büro der Österreichischen Bundesarbeitskammer (AK EUROPA) laden herzlich ein zur Veranstaltung:

Arm und arbeitslos? Europäische Antworten notwendig!
Perspektiven für europäische Mindeststandards in der
Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung

Donnerstag, 14. November 2019, 18:30
Ständige Vertretung Österreichs bei der EU
Avenue de Cortenbergh 30, 1040 Brüssel


Trotz langsamen Wirtschaftswachstums bleibt die soziale Lage in Europa angespannt. Auch wenn die Arbeitslosenquoten im EU-Durchschnitt sinken, bleiben sie in vielen Mitgliedsstaaten auf hohem Niveau. Die Unterschiede fallen dabei deutlich aus: Die Arbeitslosenquoten schwanken zwischen 2,4 Prozent in Tschechien und 20,2 % in Griechenland. Zudem zeigen jüngste Zahlen von Eurostat, dass 109,2 Mio. Personen bzw. 21,7 Prozent der Bevölkerung in der Europäischen Union (EU) von Armut und/oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind.

Mit der Proklamation der Europäischen Säule Sozialer Rechte (ESSR) haben die EU und die Mitgliedstaaten das Versprechen gegeben, das Soziale Europa zu stärken. So sind angemessene Arbeitslosen- und Grundsicherungsleistungen in allen Mitgliedstaaten in den Grundsätzen 13 und 14 der ESSR festgeschrieben.

In ihren „Politischen Leitlinien für die künftige Europäische Kommission 2019-2024“ hat die designierte Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen einen Aktionsplan angekündigt, der die Europäische Säule Sozialer Rechte vollständig umsetzen soll. Gewerkschaften fordern die Einführung europäischer Mindeststandards in der Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung. Diese könnten dabei helfen, Armut zu überwinden und soziale Aufwärtskonvergenz in der EU herzustellen. Es geht explizit nicht um eine Harmonisierung der verschiedenen Systeme, sondern um die Festlegung von Standards für robuste soziale Sicherungssysteme, die von keinem Mitgliedstaat unterschritten werden dürfen.

Im Rahmen der Veranstaltung wird diskutiert, warum europäische Antworten für Armut und Arbeitslosigkeit notwendig sind.

Begrüßung:

Oliver Röpke, ÖGB Brüssel, Präsident der Arbeitnehmergruppe EWSA

Podium:

Ingrid Reischl, ÖGB, Leitende Sekretärin Grundsatz

Annelie Buntenbach, DGB, Mitglied des geschäftsführenden Bundesvorstandes

Alice Kundtner, AK Wien, Stv. Direktorin und Bereichsleiterin Soziales

Barbara Kauffmann, Generaldirektion für Beschäftigung und Soziales, Europäische Kommission

 Moderation:

Aline Hoffmann, ETUI

Anmeldung:
Ja, ich nehme teil


Um die Veranstaltung so barrierefrei wie möglich zu gestalten, bitten wir Sie, uns diesbezügliche Bedürfnisse mitzuteilen.
Die Diskussion findet auf Deutsch und Englisch mit Übersetzung statt.
Nach der Veranstaltung wird ein Buffet angeboten.

 

Newsletterauswahl

ÖGB-EU Newsletter

Geschlecht
Geschlecht:
Name

Mit dem Absenden dieses Formulars stimme ich der Verarbeitung meiner eingegebenen personenbezogenen Daten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.

ArbeitnehmerInnenrechte
EGB
EGB als wichtiger europäischer Partner
EWSA
Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss

Veranstaltung weiterempfehlen



© COPYRIGHT 2017 ÖGB, IMPRESSUM UND DATENSCHUTZ