Europäische Beschäftigung
Ziel sind mehr und bessere Arbeitsplätze
Im Zuge des Beschäftigungsgipfels im Herbst 1997 in Luxemburg wurde die Europäische Beschäftigungsstrategie ins Leben gerufen. Sie hat die Koordinierung der Beschäftigungspolitik der EU-Mitgliedstaaten zum Ziel. Bei der Tagung des Europäischen Rates im Jahre 2000 in Lissabon wurde dann die so genannte "Lissabon-Strategie" beschlossen: Sie sollte die EU bis 2010 zum dynamischsten und wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsraum der Welt machen und die wirtschaftliche, soziale und ökologische Erneuerung Europas vorantreiben. Als bei der Halbzeitbewertung der Strategie im Jahre 2005 offenkundig wurde, dass die gesteckten Ziele nicht mehr zu erreichen sind, einigte man sich auf einen Neubeginn unter Reduktion der Ziele auf zwei zentrale Aufgaben: Herbeiführung eines starken, dauerhaften Wachstums und die Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen. Mittlerweile wird bereits an einer "Post-Lissabon"-Strategie, also an einer Agenda nach 2010, gefeilt.
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